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NET-NEWS THEMENRaus aus dem Rechner!PodCasting eignet sich perfekt, um schwer erreichbare Zielgruppen mit Hintergrundinformationen zu füttern. Auch im B2B-Geschäft.
Der Charme des Mediums liegt in seinem starken Aufmerksamkeitswert, bei gleichzeitig geringen Produktionskosten. Dirk Martens, Geschäftsführer der Marktforscher vom Berliner House of Research, fand heraus, dass sich PodCast-Hörer zumindest kurzfristig sehr stark auf das 'Hörspiel' konzentrieren und nebenbei nichts anderes machen. Je besser es gelingt, den PodCast aus dem Rechner heraus auf MP3-Player oder Autoradio zu portieren, desto stärker die Aufmerksamkeit. Mit seinen geringen Produktionskosten eignet sich der PodCast bestens, um auch kleinere Nischenzielgruppen zu erreichen, die ansonsten schwer zu bedienen sind. So veröffentlichte der US-Softwareanbieter IFS soeben eine Erfolgstory, bei der man mit Hilfe eines PodCasts Kontakt zu über 100 wichtigen Investitionsentscheidern herstellte. Dabei haben weder die Firma IFS, noch deren Produkte - kaufmännische Software vom Stile SAP R3 - das digitale Sex-Appeal, das heute so gerne mit dem neuen Medium PodCast in Verbindung gebracht wird. Statt dessen visierte IFS die Gemeinde der unabhängigen Berater an, die von den meisten Kunden zur Implementierung neuer Lösungen in Anspruch genommen wird. Diese Berater sind notorische Vielreisende, und naturgemäß für einen Telefonvertrieb kaum ansprechbar. Auch die eMail-Inbox konnte IFS für Marketing kaum nutzen. Und hier kommt der PodCast ins Spiel. Die intensive Reisetätigkeit offenbarte eine entscheidende Lücke: Die IFS-Zielgruppe verbringt viel Zeit in Autos, in Flugzeugen und Wartehallen. Diese Lücke sollte der PodCast schließen. IFS-Marketer Andrews legte also einen monatlich erscheinenden Pod-Cast von 15 Minuten auf, in dem er die verschiedensten Facetten des Produkteinsatzes von IFS-Software erklärte. Mal als Fallstudie mit einem prominenten Kunden, mal einen technischen Hintergrund. Somit wurde der IFS-PodCast für die Berater sogar zu einem wertvollen Weiterbildungsinstrument in ansonsten ungenutzen Zeitfenstern. Das Ergebnis: Aus der stark kondensierten Zielgruppe von 1000 'Beeinflussern', wie Andrews sie nennt, hören über 100 regelmäßig den PodCast. Das ist eine Quote von über zehn Prozent. Außerdem gehen täglich Anfragen nach Audio-CDs mit PodCast-Archiven ein. 'Ob dadurch unmittelbar Neugeschäft generiert wird, ist mir an dieser Stelle nicht so wichtig', meint IFS-Marketingchef Andrews. 'Im Marketing-Mix mit anderen Maßnahmen haben wir dadurch eine deutliche Verbesserung im Kontakt zu unserer Zielgruppe.' |
NET DATATägliches PDF von W&VSeit Anfang Februar bieten die Macher der W&V einen neuen Service. Täglich erscheint ein zwei Seiten langes PDF mit aktuellen Kurzinformationen und kleineren Artikeln. Der Europa-Fachpresseverlag bietet einen bunten Strauß aus allen Heftthemenbereichen für ganz Eilige. Redaktionsschluss ist 11.45 Uhr. Das Abo kostet 48 Euro im Jahr für Bezieher der Printausgabe und 60 Euro für alle anderen. Mehr als T-ShirtsDurch drei Zukäufe verstärkt sich Spreadshirt. Die Plattformen La Fraise, Sozeugnet (beide Frankreich) und Dawanda veräußern kunsthandwerkliche Erzeugnisse von Profis oder ambitionierten Amateuren. Verbunden mit Spreadshirts White-Label-Shop und den Personalisierungsfunktionen, dringt Spreadshirt erstmals in das Segment der hochwertigen Geschenke und Werbemittel vor. United Internet bleibt vornIm dritten Quartal 2006 konnte SevenOne Interactive seine Reichweite um eine Million Benutzer auf 10,5 steigern und erreicht damit einen Anteil von 28,7 Prozent. Laut AGOF Internet Facts III ließen alle anderen Vermarkter im Ergebnis nach. United Internet behauptet sich an der Spitze mit 49 Prozent, Interactive Media erreicht 40,8 Prozent und Tomorrow-Focus erreicht 32,7 Prozent der Benutzer. Auf Seiten der Portale rangiert T-Online mit 13,3 Millionen Benutzern vor Web.de mit 11,1 Millionen und MSN mit 9,9 Millionen. Auch bei der aktuellen IVW-Zählung heißt der große Gewinner ProSiebenSat1. Dank einer Reihe von Zukäufen und verstärkten Aktivitäten im Segment Online-Video stiegen die gemessenen Seitenabrufe von 648 Millionen im Januar 2006 auf über zwei Milliarden im Januar dieses Jahres. Mehr Marketing 2007Einer Umfrage der Zeitschrift InternetHandel unter 112 Onlinehändlern zufolge, werden die Budgets für Online-Werbung in diesem Jahr weiter steigen. 39,3 Prozent der Befragten erwägt einer moderate Steigerung der Spendings, 17,9 Prozent wollen deutlich mehr Geld in die werbung stecken. Das beliebteste Werbemittel im Netz bleiben auch weiterhin die Affiliateprogramme. 78,6 Prozent der befragten Händler setzen Partnerprogramme ein. 39 Netzminuten am TagDie SWR-Medienforschung ermittelte in ihrer aktuellen Studie zum Informationsverhalten der Bundesbürger, dass die Deutschen im Schnitt 39 Minuten täglich im Netz verbringen. 23 Prozent der Deutschen nutzen das Internet jeden Tag. Das sind nach wie vor deutlich weniger als Fernsehen (86%), Radio (77%) und Tageszeitung (47%). |
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